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Bei diesem Dachsystem sind die tragenden Fischer Trapezprofile über Pfetten oder Binder gespannt auf der Tragkonstruktion befestigt. Darüber befinden sich die Wärmedämmung und die Dachabdichtung.
Die Durchbiegung der tragenden Profilbleche darf maximal L/300 betragen. Die Trapezprofile können, wie auch bei den mehrschaligen Systemen, als Schubfeld in ihrer Ebene wirkende Lasten aus Wind- oder z.B. Kippkräften der Binder aufnehmen, es ist eine Kennzeichnung dieser Bereiche erforderlich.
Ob eine zusätzliche Dampfsperre eingebaut werden muss, lässt sich der IFBS-INFO "Einschaliges Stahltrapezprofildach mit oberseitiger Wärmedämmung und Dachabdichtung. Wann ist eine Dampfsperre erforderlich?" für den Einzelfall entnehmen.
Die Wärmedämmung auf den Profilblechen ist je nach Erfordernis zwischen 60 und 160 mm dick. Als Werkstoffe werden Polystyrol, Polyurethan, harte Mineralfaserplatten, seltener auch Schaumglas oder Perliteplatten eingesetzt.
Die Befestigung der Wärmedämmung auf den Profilblechobergurten erfolgt durch Heißbitumen, PUR- oder Adhäsivkleber. Weiterhin kann die Befestigung mittels verschiedener Systeme auch mechanisch durch Verschraubung oder Verspreizung in die Obergurte der Profilbleche erfolgen.
Als mögliche Werkstoffe für die Dachabdichtung des Warmdaches kommen die verschiedensten Bitumendachdichtungsbahnen oder Hochpolymerbahnen (Kunststoff- oder Kautschukbahnen aus 9 unterschiedlichen Ausgangswerkstoffen) in Frage.
Solche Warmdächer erreichen Schalldämmwerte Rw zwischen ca. 35 dB bis hin zu 55 dB(A) bei zusätzlicher Bekiesung der Dachfläche. Maßnahmen zur Schallabsorption sind durch Lochung der Trapezprofilstege möglich, wobei allerdings die Tragfähigkeit abnimmt.