Maximale Energieeffizienz für nachhaltige Gebäude

Neben der Minimierung der Wärmetransmission stellt die Luftdichtheit der Gebäudehülle eine wesentliche Eigenschaft dar, um energieeffiziente und bauphysikalisch einwandfreie Gebäude zu erstellen. Insbesondere die Fugen zwischen den Elementen können Wärmebrücken und unkontrollierte Luftundichtigkeiten verursachen. Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und die Fugendichtheit (a-Wert) sind für die energetische Bewertung eines Gebäudes von großer Bedeutung. Unsere Sandwichelemente sind absolut luftdicht. Durch eine dauerhaft dichte Ausführung der Fugen werden Wärmeverluste minimiert und die energetische Qualität der Gebäudehülle verbessert.

Effizienz trifft Dichtheit

Um die Luftdichtheit der FischerTHERM und FischerFIREPROOF MW- Dach- und Wandelemente auch über Element- und Bauabschnittsgrenzen hinweg weiter zu verbessern, kann optional der Fischer Energy Saver werkseitig integriert werden. Der Energy Saver besteht aus einem weichen Fugendämmband, das in die Längsfuge der Sandwichelemente eingebracht wird, sowie aus einem EPDM-Dichtprofil mit Dichtlippen. Der Fischer Energy Saver kann den Energieverbrauch um bis zu 10 % senken. Zudem gleicht das EPDM-Dichtprofil Montagetoleranzen bei konstantem a-Wert zuverlässig aus.

Prüfbericht der RWTH Aachen

Das Institut für Stahlbau der RWTH Aachen University hat die Fugendichtheit unserer Sandwichelemente mit dem Energy Saver im Rahmen messtechnischer Untersuchungen bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der ermittelte a-Wert den in den DIN-Normen geforderten Grenzwert um das Hundertfache unterschreitet. Die von der RWTH Aachen nachgewiesene Reduzierung der Wärmeverluste infolge verbesserter Fugendichtheit ermöglicht bei angenommenen Wärmegestehungskosten von 0,14 €/kWh Einsparungen von rund 2,60 €/m² Gebäudefläche und Jahr.

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Geprüfte Fugendichtheit durch die RWTH Aachen

a-Wert

Unabhängig von der Einbausituation beträgt die Luftdurchlässigkeit der FischerTHERM plus-Sandwichelemente mit zusätzlichem EPDM-Dichtprofil a = 0,003 m³/(h·m) bei einer Druckdifferenz von 10 Pa. Damit wird der in den DIN-Normen geforderte Sollwert um das Hundertfache unterschritten. Der Luftdurchlässigkeitnachweis erfolgt gemäß EN 14509, A.12 bzw. EN 12114. Die Messungen zeigen deutlich den Unterschied zwischen Standardausführung und zusätzlicher EPDM-Dichtung. Während ohne EPDM steigende Luftdurchlässigkeiten bei zunehmender Druckdifferenz auftreten, bleibt der Wert mit EPDM-Dichtung dauerhaft auf sehr niedrigem Niveau.

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Einfluss des Fugenabstands auf die Fugendichtheit

Einbauzustand

Die Untersuchung verdeutlicht außerdem, dass die Fugendichtheit mit zusätzlicher EPDM-Dichtung unabhängig von möglichen Toleranzen beim Fugenabstand konstant niedrig bleibt. Ohne EPDM-Dichtung steigt die Luftdurchlässigkeit dagegen mit zunehmendem Fugenabstand deutlich an.

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Verbesserter Wärmedurchgangskoeffizient

U-Wert

Die Studie der RWTH Aachen zeigt zudem, dass mit dem Energy Saver nicht nur ein besserer a-Wert erzielt wird, sondern sich auch der effektive U-Wert um bis zu zehn Prozent verbessern kann (Bezugsgröße: vorgeschriebener a-Wert von 0,1 m³/(h·m·(daPa)² ⁄ ³). Denn die Fugendichtheit beeinflusst unter realen Bedingungen auch den Wärmedurchgangskoeffizienten.

Die Darstellung zeigt den Zusammenhang zwischen Fugendichtheit und effektivem Wärmeverlust: Je geringer der a-Wert, desto niedriger fällt der effektive Wärmedurchgangskoeffizient aus.

Prüfbericht der RWTH Aachen

Downloads zum Energy Saver

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