Je breiter der Obergurt eines Wandelementes ist, wie z. B. beim FischerPANEEL desto exakter muss die Unterkonstruktion ausgerichtet sein.

Sogar eine in der Ebene ausgerichtete Unterkonstruktion, bei der aber die Flansche verdreht sind, bringt unter Umständen Probleme.
Solche Unterkonstruktionen können zu Längswellen in den breiten Gurten der mon-tierten Paneele führen. (Bild 2 und 3)
Wenn man schon ahnen kann, dass die geplante Unterkonstruktion nicht exakt fluchtet, wie z. B. bei den äußeren, schmalen Flanschen der Kassettenprofile be-kannt, so muss man unbedingt eine größere Blechdicke der Paneele von 0,88 oder sogar 1,0 mm empfehlen.

Weiterhin ist wichtig, dass man die Kunden darauf hinweist, dass beim Montieren seitlicher Druck und Zug auf die Paneele zu konvexen, bzw. konkaven Verformungen führt. (Bild 1)

Es gab einige Beispiele, wo man durch Abmontieren unebener Wandelemente und Ablage auf einer ebenen Fläche nachweisen konnte, dass die Elemente unmontiert eben sind und insofern bei Lieferung mängelfrei waren.

Auf Seite 7 unseres FischerPANEEL Prospektes steht dazu folgendes:

Bei der Montage des FischerPANEEL darf keine Belastung der Paneele in Querrichtung während der Verschraubung erfolgen, denn seitlicher Zug bedeutet konkave Verformung und seitlicher Druck konvexe Verformung der breiten Obergurte und damit eine optische Beeinträchtigung.

Insofern ist es sinnvoll, während der Verschraubung eine Richtlatte über die vier Obergurte zu legen, um sicher zu stellen, dass in Querrichtung weder konvexe noch konkave Verformungen entstehen.

Bild 1: Zug oder Druck in Element-querrichtung erzeugt konkave bzw. konvexe Querverformungen (Extrembeispiel)
Bild 2: Konkave Verformung in Längsrichtung führt unter Umständen zu Längswellen
Bild 3: Am Beispiel dieses frei auf Paletten liegenden Paneeles erkennt man, dass durch Durchbiegung aufgrund Eigengewicht in Längsrichtung Wellen entstehen.

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